Entbürokratisierung auf Kosten der Pflege

Die Deutsche Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege (DFPP E.V.) nimmt Stellung zur Streichung der pflegerischen Therapieeinheiten im OPS-Katalog 2019. Am 24.10.2018 wurde die endgültige Fassung der Version 2019 des Operationen- und Prozedurenschlüssels (OPS) durch das DIMDI veröffentlicht. Diese sieht die Streichung der Kodes zur Anrechnung von Therapieeinheiten (TE) vor, die von Pflegefachpersonen und im Rahmen einer Gruppentherapie von Spezialtherapeuten im Bereich der

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“Psychiatrische Pflege” in der S3-Leitlinie

In der S3-Leitline “Psychosoziale Therapien” findet sich eine kurze Beschreibung der Aufgaben und Ziele sowie der Rolle der psychiatrischen Pflege in der Versorung. Außerdem gehen die Autoren der DFPP auf die empirische Wirksamkeit von Interventionen der psychiatrischen Pflege ein. Unser Statement bezieht sich auf die Ambulante Psychiatrische Pflege: Ambulante Psychiatrische Pflege (APP) ist geeignet, den breiten und oft wechselnden Hilfebedarfen

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Gemeinsames Eckpunktepapier zur Stationsäquivalenten Behandlung (StäB)

Die Psychiatrieverbände fordern die Weiterentwicklung von StäB. Aufsuchende Angebote im Lebensumfeld durch ambulante Leistungserbringer reduzieren stationäre Behandlungen und erhöhen die Lebensqualität von psychisch erkrankten Menschen und ihren Angehörigen. Das neue Angebot der Stationsäquivalenten Behandlung (StäB) erlaubt es nun auch allen Krankenhäusern mit Pflichtversorgung, Behandlung im Lebensumfeld anzubieten. Für den effektiven Einsatz der neuen Möglichkeiten haben die unterzeichnenden Fachgesellschaften und Verbände

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Verantwortung in der Psychiatrischen Pflege

Die Pflege ist nach Anzahl der Akteure wohl die größte Dienstleisterin im Gesundheitswesen, gleichzeitig gibt es immer wieder Unklarheiten oder Konflikte, wenn es um die Benennung ihrer Aufgaben und Kompetenzen geht. In dieser Stellungnahme versuchen wir konkretisieren, an welchen Stellen und wie die Pflege eine „verlässliche Hilfe bei psychischen Erkrankungen“ ist, wo sie es sein könnte und was erforderliche Bedingungen

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Pflegeberufekammer ist notwendig

Gemeinsam mit nahezu allen Organisationen beruflich Pflegender hatte die DFPP e.V. das Gesetzesvorhaben der Errichtung einer Pflegekammer in Schleswig-Holsteinisch als dringlich notwendigen und überfälligen Schritt begrüßt; gemeinsam mit nahezu allen Organisationen beruflich Pflegender setzen wir uns für die Verkammerung der Pflege in anderen Bundesländern sowie für die Gründung einer Bundespflegekammer ein. Unsere Forderung zur Einrichtung einer Pflegeberufekammer lesen Sie hier.

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“Münchner Erklärung” im Verbändedialog

Der Verbändedialog Psychiatrische Pflege ist ein Zusammenschluss der führenden Fachverbände und Vertretungen der professionellen psychiatrischen Pflege. In seiner “Münchner Erklärung” fordert der Verbändedialog der Psychiatrischen Pflegeverbände die Entscheidungsträger auf Landes- und Bundesebene auf, die wissenschaftliche Bildung und Stärkung der professionellen Psychiatrischen Pflege zu unterstützen und die erforderlichen Gesetzgebungen voranzutreiben. Zudem erwarten wir, dass die maßgeblichen psychiatrischen Pflegeverbände an der Ausgestaltung

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Das PsychVVG und seine Nachweispflicht

Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG) am 10. November 2016 durch den Deutschen Bundestag wurde nicht nur die Personalausstattung in der stationären Psychiatrie geregelt, sondern auch die Nachweisverpflichtung der Krankenhäuser gegenüber den Vertragsparteien und dem Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) über den Einsatz von therapeutischen Mitarbeiterinnen

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