15. Jahrestagung der DGBS

Auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS) nahm die DFPP am 19. September 2015 in Essen an der 15. Jubiläumstagung der DGBS teil.

Unter dem Motto: "Bipolar im Wandel der Zeiten" waren zahlreiche Symposien, Fachvorträge und Workshops für die rund 450 Besucher im Angebot. Die 3-tägige trialogisch gestaltete Veranstaltung bot neben Inhalten über die Ursachen, Diagnostik und den Behandlungsmöglichkeiten der Bipolaren Störung auch informative Angebote u.a. über die Selbsthilfearbeit, berufliche Reha-Maßnahmen und Angehörigenberatung.
Am Freitag gestalteten Bruno Hemkendreis, André Nienaber und Dr. Elke Prestin für die DFPP ein Symposium. Unter dem Titel "Change ahead - Den Wandel gestalten" referierten sie über die "wandelbare psychiatrische Pflege: von der Enquete zur Fachgesellschaft", den "Rollenwechsel: Partizipation und Teilhabe" sowie die "Inakzeptanz als Weg der Genesung". Abgerundet wurde das interessante Programm durch die Filmvorführung "Nicht alles Schlucken" mit anschließender Diskussionsrunde bei der sich die Macher und Filmbeteiligten den interessierten Fragen und Anmerkungen des Publikums stellten.

 

 

In den Grussworten der Veranstalter war zu lesen: "Auch die DGBS ist seit ihrer Gründung dem Wandel der Zeit unterworfen. Sie ändert sich bewusst von einer rein wissenschaftlich-medizinischen in eine trialogische Fachgesellschaft, mit dem Ziel, gemeinsam Wissen über Bipolare Störungen zu vermehren, Stigmatisierungen entgegenzuwirken und Erfahrungen von Behandlern, Angehörigen und Betroffenen auf Augenhöhe auszutauschen". Dass dies gelingen kann, konnte die DGBS an ihrer 15. Jubiläumstagung den zahlreich angereisten Besuchern eindrucksvoll beweisen.

(Susanna Flansburg)

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