Pflege-Patienten-Relation in Psychiatrie und Psychosomatik

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat vom Bundesgesundheitsministerium den Auftrag erhalten, bis 2020 die Personalmindestbesetzung für die stationäre Psychiatrie zu definieren. Jetzt ist es sehr wichtig, dass (auch) die Pflege ihren Personalbedarf belegen kann.

Ein Autorenteam um Prof. Michael Löhr und weitere Aktivisten des "Netzwerks Entgelt von BFLK und DFPP" beschreibt in einem aktuell veröffentlichten Beitrag, dass Pflegepersonal nicht ausschließlich über die Messung von Zeiten für spezifische Interventionen berechnet werden kann. Zusätzlich muss für die Pflege eine Basisbesetzung kalkuliert werden, damit die Sicherheit der Patienten und die Gestaltung der im engeren Sinne therapiefreien Zeit gewährleistet werden kann. Löhr et al. definieren diese Basispflegeleistungen und berechnen deren personellen Aufwand unter Berücksichtigung normativer Vorgaben sowie interner und externer Evidenz. Die Autoren plädieren für eine verantwortbare Pflege-Patienten-Relation in Psychiatrie und Psychosomatik (PPR-PP).

Der Beitrag ist frei verfügbar und darf gerne weitergeleitet werden.

→ Die Pflege-Patienten-Relationen in Psychiatrie und Psychosomatik (PPR-PP) – die pflegerische Basisbesetzung in der Behandlung Erwachsener

→ Anhang (Leitfragen zu Entwicklungs-, Umsetzungs- und Einführungsschritte der PPR-PP)

 

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