Psychiatrischer Pflegepreis zum zweiten Mal übergeben

  • Kategorie: Aktuelles
  • Veröffentlicht: Sonntag, 15. September 2019 11:55

DFPP, BAPP und VAPP haben einen Ehrenpreis ausgelobt, um bedeutsame Persönlichkeiten und Projekte, sowie innovative Ideen in der psychiatrischen Pflege zu würdigen. Dieser Preis wurde nun im Rahmen des „16. Dreiländerkongresses Psychiatrische Pflege“ in Bielefeld zum zweiten Mal vergeben.

Brigitte Anderl-Doliwa ist Professorin für erweiterte Pflegekompetenz mit Schwerpunkt Psychiatrie an der Katholischen Fachhochschule Mainz, außerdem Verbundleitung des Psychiatrieverbunds Nordwestpfalz vom Pfalzklinikum. Sie wurde von der Preisjury aus 11 Preisnominierungen ausgewählt aufgrund ihres bisherigen Wirkens, welches sich aus vielen Einzelprojekten in ihren unterschiedlichen beruflichen Rollen zusammensetzt.


v.l.n.r.: Prof. F. Weidner, V. Haßlinger, Prof. B. Anderl-Doliwa, U. Finklenburg, D. Sauter, F.-J. Wagner

In seiner Laudatio zeichnete Prof. Dr. Frank Weidner die vielfältigen Rollen aus, in denen Frau Anderl-Doliwa Impulse setzte: als langjährig berufserfahrende psychiatrische Gesundheits- und Krankenschwester hat sie Management und Pflegewissenschaften studiert, sowie ein Weiterbildungsstudium Psychotherapie absolviert. Als Pflegemanagerin wie auch als Professorin hat sie zur Implementierung von Recovery- und Ressourcenorientierung wie auch von Betroffenenpartizipation und Peerarbeit entscheidend beigetragen. Letzteres wurde auch dadurch belegt, dass der Vorschlag für die Preisnominierung vom Landesvorsitzenden der Psychiatrie-Erfahrenden Rheinland-Pfalz, Franz-Josef Wagner eingereicht worden war.

⇒ zur vollständigen Pressemitteilung

⇒ Laudatio von Prof. Dr. Frank Weidner

Psychiatrischer Pflegepreis

  • Kategorie: Aktuelles
  • Veröffentlicht: Sonntag, 03. Februar 2019 16:45

Ein Preis für außergewöhnliche Leistungen und Engagement

Preisjury bittet um Vorschläge für mögliche Preisträgerinnen oder Preisträger

Innovative Projekte und bewegende Konzepte werden von engagierten Persönlichkeiten gedacht und umgesetzt. Die Deutsche Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege (DFPP), die Bundesinitiative Ambulante Psychiatrische Pflege (BAPP) und der Verein Ambulante Psychiatrische Pflege (VAPP) wollen mit dem Ehrenpreis für psychiatrische Pflege bedeutsame Persönlichkeiten und Projekte sowie innovative Ideen würdigen. Oft werden innovative Projekte und bewegende Konzepte initiiert und umgesetzt. Erst dadurch, dass sie einer breiten Öff entlichkeit bekannt werden, können sie nachgeahmt werden. Mit der Auslobung des „Psychiatrischen Pflegepreises“ wollen die Fachverbände Persönlichkeiten ehren und würdigen, die in besonderer Weise zur Verbesserung der Pflege und Versorgung von Menschen mit psychiatrischen Gesundheitsherausforderungen beigetragen haben.

Die Geschäftsordnung des Pflegepreises nennt

⇒ Menschen, die die Entwicklung von Fachlichkeit und Menschlichkeit in die Arbeit der Pflegenden transferiert haben,

⇒ Menschen, die in besonderer Weise für den Wissenszuwachs in der psychiatrischen Pflege arbeiten,

⇒ Menschen, die Visionen und Taten einer humanistischen und zwangsfreien Pflege in der Psychiatrie vorantreiben,

⇒ Menschen, die für den Einbezug von Betroffenen und deren Rechte eintreten,

⇒ Menschen, die sich in besonderer Weise für die psychiatrische Pflege berufspolitisch einsetzten und somit ihre Stellung im Kanon der Berufsgruppen verbessern.

Ziel ist es, den Ehrenpreis der psychiatrischen Pflege auf dem 16. Dreiländerkongress Psychiatrische Pflege, der am 12. und 13. September 2019 in Bielefeld stattfinden wird, zu übergeben. Gerne dürfen formlos Vorschläge für eine mögliche Preisträgerin oder einen möglichen Preisträger eingereicht werden. Eine ausführliche schriftliche Begründung sollte selbstverständlich sein. Vorschlagsschluss ist der 15. März 2019. Dotiert ist der Preis mit 1500 Euro.

Die Jury des psychiatrischen Ehrenpreises ist erreichbar unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Gespräch mit der gesundheitspolitischen Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

  • Kategorie: Aktuelles
  • Veröffentlicht: Dienstag, 27. August 2019 08:55

Viele gemeinsame Themen und Ziele bezüglich der Versorgung psychisch kranker Menschen und der Psychiatrischen Pflege haben die DFPP e.V. und die Politikerin Frau Klein-Schmeink, festgestellt. Frau Klein-Schmeink vertritt als Mitglied des Bundestages den Wahlkreis Münster und ist Sprecherin für Gesundheitspolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Das Gespräch mit der DFPP-Präsidentin Dorothea Sauter fand im Rahmen der diesjährigen "Sommer-Thementour" der Politikerin statt: Frau Klein-Schmeink besuchte einige psychiatrische Einrichtungen und kontaktierte Experten, um gesundheitspolitische Impulse für patientenorientierte, zwangsarme Behandlung und Hilfe zu bekommen. Sie richtet den Blick dabei unter anderem auch auf erforderliche Rahmenbedingungen und auf die Situation in der psychiatrischen Pflege und den anderen therapeutischen Berufen.



Thema des gemeinsamen Gespräches war nicht nur die Position der DFPP bezüglich des aktuellen Entwurfs des Gemeinsamen Bundesausschusses für eine Personalausstattung in der stationären Psychiatrie und Psychosomatik. Generelle Fragen psychiatrischer Versorgung und psychiatrischer Gesundheitspolitik wurden erörtert - hier teilen die beiden Gesprächspartnerinnen viele Einschätzungen. Dorothea Sauter stellte dar, an welchen Stellen die Psychiatrische Pflege in der Versorgung und Versorgungsplanung eine bedeutsame Rolle spielt und wo sie eine stärkere Rolle spielen könnte und sollte. Frau Klein-Schmeink zeigte sich bezüglich der psychiatrischen Hilfen wie auch der Situation der Pflege sehr kundig.

Sie stimmt der Einschätzung zu, dass (psychiatrische) Pflege neben angemessenen Arbeitsbedingungen mehr klare Befugnisse und Kompetenzen braucht, um den Patienten wirksam zu helfen und um den Beruf dauerhaft attraktiv zu gestalten. Für eine themenbezogene Zusammenarbeit haben beide Seiten hohes Interesse signalisiert.

Pressemitteilung zum Urteil des BVerfG zur Fixierung

  • Kategorie: Aktuelles
  • Veröffentlicht: Samstag, 28. Juli 2018 07:40

Zeitgleich mit dem Urteil des Bundesverfassungsgericht zum Richtervorbehalt bei Fixierungen erscheint die Leitlinie „Verhinderung von Zwang: Prävention und Therapie aggressiven Verhaltens bei Erwachsenen“.

Die DFPP begrüßt in einer Pressemitteilung das Urteil und verpflichtet sich dazu, die Umsetzung der Empfehlungen der Leitlinie zu unterstützen.

Die DFPP erinnert auch an ihre Stellungnahme „Freiheitsentziehende Maßnahmen“, die weiterhin aktuell ist. Sie betont die aktive Rolle der Pflege bei der Prävention von Zwang und bei der Durchführung freiheitsentziehender Maßnahmen.

⇒ zur Pressemitteilung [pdf]

 

Anmeldung

Bücher

DFPP

DFPP bei...