AG "Rekrutierung von Pflegenachwuchs"

Koordination: Susanne Schoppmann
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Die demografische Entwicklung spiegelt sich auch in der Berufsgruppe psychiatrisch Pflegender wider. Wie ein erster Überblick (Schoppmann/Mayer 2010) zeigen konnte, ist bereits heute schon ein Viertel der psychiatrisch Pflegenden älter als 50 Jahre alt.Wird der Hinweis, dass die Gesundheitsberufe an Attraktivität verlieren (Robert Bosch Stiftung 2007) ernst genommen,dann ist davon auszugehen, dass sich zukünftig weniger junge Menschen für einen Pflegeberuf entscheiden werden.Folgt man dazu noch Holmes (2006) in seinen Erwartungen,dass sich das Problem der Rekrutierung in der psychiatrischen Pflege aufgrund von Stigmatisierung und Negativbildern noch verschärft darstellen wird, dann ist es notwendig zu überlegen, wie der Beruf attraktiv dargestellt werden kann und welche weiteren Maßnahmen nötig sind, um Nachwuchs für die psychiatrische Pflege zu gewinnen. Sich mit dieser Thematik auseinander zu setzen, soll der Arbeitsauftrag dieser Arbeitsgruppe sein.

Literatur:

Holmes, C.A. (2006). The slow death of psychiatric nursing: what next? Journal of Psychiatric and Mental Health Nursing, 13: 401-415.

Robert Bosch Stiftung (2007). Zukunft für das Krankenhaus:Szenarien zur mittelfristigen Entwicklung der Krankenhausorganisation.
HWP Planungsgesellschaft mbH. www.bosch-stiftung.de [Zugriff am 24.02.2009].

Schoppmann, S./ Mayer, H. (2010). Altersstruktur psychiatrisch Pflegender in Deutschland. Pflegewissenschaft 03/10 S. 149-155.


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